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Hey, ich bin Caro.   
Schön, dass du hier bist! 

An dieser Stelle müsste ich dir eigentlich erklären, dass ich die Fotografie mehr als alles andere liebe. Dass ich nichts lieber tue, als schöne Bilder zu produzieren. Vielleicht sollte ich dir auch erzählen, dass ich schon seit meinen Kindheitstagen nie etwas anderes machen wollte. 

 

Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.

DIE WAHRHEIT IST:
 ICH MAG MENSCHEN. UND ICH LIEBE FRIEDEN. 

Ich hab mich schon sehr früh für Menschenrechte und Frieden interessiert und eingesetzt.

 

Ob ehrenamtlich bei Amnesty International, während meines Jurastudiums und später als Anwältin für Familienrecht. Seit ich denken kann war mein erklärtes Ziel „etwas mit Menschenrechten“ zu machen. Ich studierte Jura mit der festen Überzeugung, dass das doch der beste Weg sein muss, um zu ein bisschen mehr Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt beitragen zu können.

Auf meiner Reise zu den Menschenrechten durfte ich jedoch lernen, dass Frieden so vieles sein kann.

 

Und ich habe für mich erkannt, dass ich zwar als Anwältin sehr wohl Menschen helfen und sie durch schwere Zeiten begleiten kann. In der Tiefe zu Kraft kommen, innerlich heilen oder einen Neuanfang wagen, dazu braucht es meist mehr, als ein Gerichtsurteil. 

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Für mich gehen Menschenrechte inzwischen weit über das Gesetz hinaus. Sie bezeichnen das Recht jeder Einzelnen von uns, sich ihren Raum nehmen zu können. Sich nicht mehr wegducken zu müssen, wenn das Leben über sie hinwegfegt. Sich nicht von äußeren Einflüssen, Bewertungen und Selbstsabotage klein halten lassen zu müssen. 

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Eine Vision treibt mich dabei jeden Tag an:

 

Was wäre das für eine Welt, in der all die Frauen ihre mutigsten Träume verfolgen könnten und würden? Wieviel gerechter, friedlicher und ausgeglichener wäre diese Welt, wenn wir uns unseren Raum nehmen würden? Unser Leben nicht voller Kompromisse leben, sondern stattdessen unsere Ansprüche anheben würden.

 

Ich glaube, dass dieser Prozess auch bei unseren Körpern beginnt. Lasst uns selbst erlauben unser kurzes Glitzerkleid oder die edlen Dessous zu tragen! Unsere wunderschönen Körper zu zelebrieren! Die Fotografie gibt mir die Möglichkeit, Frauen ein Stück weit dabei zu begleiten, ihr Strahlen, ihren Mut und ihre Selbstwertschätzung (wieder)zu erlangen. Und dadurch gemeinsam ein kleines Stückchen mehr Frieden in uns selbst (und vielleicht auch auch auf der Welt) zu erschaffen.

 

Also: Nein. Ich wollte nicht schon immer Fotografin werden. Aber ich könnte nicht dankbarer sein, diesen wundervollen Beruf vor 8 Jahren für mich entdeckt zu haben, um meine zutiefst größenwahnsinnige Mission nun (auch) hinter der Kamera jeden Tag weiter verfolgen zu können.

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ICH FREU MICH AUF DICH!

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